Unsere Themen, Schwerpunkte
Welche Aufgaben hat ein Gemeinderat?
Alles ist geregelt in Art. 30 der Gemeindeordnung (GO): Rechtsstellung und Aufgaben des Gemeinderats. Doch wie sieht der Alltag eines Gemeinderats in einem beschaulichen Dorf mit 2.800 Einwohnern, wie unser Nußdorf es ist, tatsächlich aus? Hier zählen nicht nur die harten Fakten und Zahlen. Wir leben in einem Dorf in dem man die Menschen und ihre Geschichten kennt, in dem man überwiegend persönliche Beziehungen untereinander pflegt, in dem man nicht nur „wohnt“, sondern auch lebt, in dem man sich „über den Weg läuft“, in dem man nicht nur aufgewachsen ist, sondern auch alt werden möchte, in dem es auch gilt, neue Mitbewohner zu integrieren, in dem mehrere Generationen zuhause sind.
Hier stoßen die „harten Fakten“, gepackt in Paragraphen, Absätze, Richtlinien und Verordnungen sehr schnell an ihre Grenzen. Denn in einer Gemeinde geht es um Menschen und Familien. Es geht auch um das richtige Gefühl und das entscheidende Gespür bei Beschlüssen. Sich hinter Paragraphen zu verstecken ist da zu einfach.
Unsere Mitbürger in Nußdorf erwarten Lösungen für ihre Fragen und Probleme. Sie haben das Recht und den Wunsch, dass man ihre Anliegen auch individuell betrachtet, die Geschichte dahinter kennt. Sie erwarten, dass ein Gemeinderat sich ihrer Anliegen annimmt, zuhört, nachfragt, darüber diskutiert und die eigenen Aussagen und Entscheidungen auch in der Öffentlichkeit vertritt. Natürlich ist nicht immer alles machbar und Einzelinteressen müssen zuweilen hinter dem Gemeinwohl zurück stehen. Auch das sind wir als Gemeinderäte unseren Mitbürgern schuldig, dafür sind wir gewählt worden und dafür wollen wir gewählt werden. Wir wollen nicht über die Bürger reden, vielmehr mit ihnen! Anders herum erwarten wir es genauso. Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Wir haben die Verpflichtung unser Dorf weiter zu entwickeln und Visionen zu erarbeiten. All diese Punkte sind in keiner Aufgabenordnung festgehalten!
Auch die folgen Aspekte stellen die Realität eines Gemeinderats dar:
- Wird man es immer allen recht machen? Nein!
- Muss man auch mit Kritik zu getroffenen Entscheidungen leben? Ja!
- Müssen wir uns selbstkritisch hinterfragen, ob wir wirklich alles an Informationen zur Entscheidungsfindung
herangezogen haben? Ja! - Zweifeln wir an der Richtigkeit getroffener Entscheidungen? Ja, auch das kommt vor!
- Gelingt es uns immer, den eigenen Ansprüchen und Zielen gerecht zu werden? Nein!
… aber wir müssen immer wieder versuchen, lösungsorientiert und vorausschauend für unser Dorf und dessen Bürger zu handeln. Gemeinsam für Nußdorf – gemeinsam für uns alle – parteifrei und unabhängig.
Text: Wolfgang Lagler, 2026
Engagement lohnt sich
Auch wenn für gelungene Projekte immer der gesamte Gemeinderat verantwortlich zeichnet, dürfen wir PFN doch stolz sein auf die Impulse, die wir gesetzt haben. Einst Visionen, sind diese Einrichtungen aus dem Dorf nicht mehr weg zu denken:
der Bau der Sporthalle und ihre Unterkellerung, um Probenräume für Musikkapelle und Trachtenverein zu schaffen
die Gestaltung des Spielplatzes an der Schule, der Treffpunkt für junge Familien wurde
die bauliche Gestaltung der Kinderkrippe
der Kommunenfunk
der Gehweg an der Hauptstraße – den Antrag dafür stellten die PFN 2008!
Ausdauer und Hartnäckigkeit sind wichtige Eigenschaften, um Ziele zu erreichen. Das jahrelange Engagement für den Abbaustopp im Steinbruch über 758 m NN wurde belohnt. Durch die Einigkeit im Gemeinderat konnten schließlich die Ausbaupläne des Betreibers gestoppt werden. Auch die Entwicklung des Nordzulaufs für den
Brennerbasistunnel begleiten wir kritisch. Wir alle sind gefordert, uns für unseren Ort einzubringen. Viele engagieren sich schon jetzt, ob im Verein oder im Gemeinderat. Deshalb hat Nußdorf so eine lebendige Dorfgemeinschaft. Halten wir auch weiterhin so gut zusammen, um die anstehenden Aufgaben zu meistern!
Text: Barbara Schiedermair, 2026
Wider den Verstand - Widerstand
Ein brennendes Thema ist nunmehr seit eineinhalb Legislaturperioden der Brennernordzulauf. Die Gemeinden sind durch BürgermeisterInnen und VertreterInnen der Räte in den sogenannten Gemeindeforen in den Planungsprozess involviert. Bewirken oder gar lenken können sie in diesen Foren aber nichts. Sie sind nur im Fortschritt der Planungen soweit informiert, wie nötig. Umso wichtiger sind die vielen Bürgerinitiativen, die sich inzwischen seit über neun Jahren mit viel Fachwissen, Verstand und Herzblut engagieren, wie der Brennerdialog (2016 gegründet) oder das Bürgerforum Inntal (2017 gegründet). Sie brauchen einen langen Atem, viel Energie und finanzielle Mittel, um durch Gutachten, Alternativvorschläge, Fachvorträge, Veranstaltungen und Politikeransprachen die Missstände aufzuzeigen und zu Gehör zu bringen. Hinter ihrer Kernforderung stehe ich voll und ganz:
„Wir fordern den Ausbau der bestehenden Bahnstrecke von Rosenheim nach Kufstein mit Schallschutz nach Neubaustandard und den Verzicht auf den Bau einer
neuen Strecke. Unsere Ziele sind eine sinnvolle, nachhaltige Verkehrspolitik. Dazu gehört die schnellstmögliche Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene. Die bestehende Bahnstrecke von Rosenheim nach Kufstein hat noch erhebliche Kapazitätsreserven. Darüber hinaus kann der Abschnitt zwischen München und Rosenheim
durch die gerade entstehende Ausbaustrecke über Mühldorf wesentlich entlastet werden. Dadurch entsteht in diesem Abschnitt Kapazität für mehr Brennerverkehr. Wir fordern den Verzicht auf den Bau einer neuen Strecke. Der einzige Grund für den Bau einer neuen Strecke ist die Forderung der Bahn nach einer Geschwindigkeit von 230 km/h. Der dadurch entstehende Nutzen ist aber im Vergleich zu den enormen Kosten [sowie der Umweltzerstörung in unserer Heimat, Anm. MF] verschwindend gering“ (www.brennerdialog.de).
Durch die Mitgliedschaft in einer der Bürgerinitiativen stärken wir deren und unsere Position! Engagieren auch wir uns weiterhin gegen den Bau eines dritten oder vierten Gleises durch unsere Heimat!
Text: Michaela Firmkäs, 2026
Das Nußdorfer Schwimmbad - ein Stück Kindheit, das bleiben muss
Als ich vor sieben Jahren nach Nußdorf am Inn gezogen bin, war mir schnell klar: Dieses Dorf hat etwas Besonderes. Nicht nur die Berge, den idyllischen Dorfkern und die großartige Gemeinschaft – sondern auch das Freibad. Für uns und viele andere Familien ist es mehr als ein Ort zum Schwimmen. Es ist ein Ort voller Erinnerungen, voller Lachen, voller Sommer. Doch wir alle wissen: Ein Freibad zu betreiben ist nicht einfach. Viele Gemeinden kämpfen mit den Kosten. Manche haben kreative Lösungen gefunden, bei denen Bürger und Unternehmen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Andere setzen auf Kooperationen mit Vereinen, auf Schwimm- und Sportkurse oder zusätzliche Freizeitangebote, um das Bad wirtschaftlich zu stärken. Warum nicht auch bei uns in Nußdorf? Zusätzliche Spielbereiche für Kinder oder Sportangebote für Jugendliche, Erwachsene und Senioren, vielleicht sogar ein kleiner Fitnessbereich – das sind Ideen, die unser Bad noch attraktiver machen könnten. Mir ist bewusst, dass das kein leichter Weg ist. Aber es gibt solche Wege. Und es lohnt sich, sie zu gehen. Denn was wäre ein Sommer in Nußdorf ohne das
Freibad? Ohne das fröhliche Kinderlachen, die Begegnungen auf der Liegewiese, die Erfahrungen und Erinnerungen, die Generationen verbinden? Unser Schwimmbad ist mehr als Wasser und Wiese – es ist ein Stück Heimat. Ein Ort, der unsere Dorfgemeinschaft lebendig macht.
Text: Stephanie Brandl-Fähnle, 2026
Tourismus- Wohnen, wo andere Urlaub machen
Wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen! Unsere Gemeinde hat viele attraktive Freizeitwerte, die man sichtbar machen könnte – für die Bewohner und für die
Gäste. Sei es durch die Schaffung von ausgewiesenen Nordic Walking Strecken, eines Fitnessparcours oder von Themenwanderwegen, wie dem bereits bestehenden Mühlenweg. Hier könnte man mit einem geringen finanziellen Aufwand unseren Ort noch attraktiver gestalten, zum Beispiel mit einem „Vier-Kirchen-Rundwanderweg“ oder einer Tour „Rund um Nußdorf“. Für touristisch geprägte Projekte gibt es Fördermöglichkeiten durch die LAG Mangfalltal-Inntal oder den Chiemsee-Alpenland-Tourismusverband, deren Ausschöpfung zu überprüfen wäre. Nicht zuletzt kann man heutzutage die Angebote wunderbar über digitale Medien bewerben, zum Beispiel über „Social Media“, wie Instagram: aktuelle Informationen und attraktive Bilder geben stete Impulse zu möglichen Aktivitäten. Einrichtungen, die unseren Gästen zu Gute kommen, sind natürlich auch immer für die einheimischen Bürger von Vorteil und bedeuten mehr Lebensqualität.
Text: Silvia Gätcke, 2026
Nußdorf als lebenswerter Ort für alle Generationen
Die Gemeinschaft eines Dorfes erkennt man daran, wie mit den jüngsten und den ältesten Bewohnern umgegangen wird. Auf folgende Fragen müssen wir Antworten finden:
- Wie kann ich auch im Alter in meinem bekannten Umfeld im Dorf leben, wenn die Erhaltung des Wohnraums immer teurer wird und Mieten steigen?
- Was mache ich, wenn ich mal nicht mehr alles selber machen kann?
- Wie kann ich die Betreuung meiner Kinder sicherstellen, wenn ich länger arbeiten muss?
- Wie kann ich einen Platz für meine junge Familie finden, wenn eine große Wohnung oder ein Haus unbezahlbar sind?
- Wer kann mir im Alltag helfen, wenn ich als junge Familie in Nußdorf wohne und keine weiteren Verwandten in der Nähe habe?
- Wer kann mir im Alltag helfen, wenn ich nicht mehr alles alleine machen kann?
- Wo finde ich Gesellschaft, wenn ich einsam bin?
Wir brauchen also:
- Pflegeeinrichtungen im Ort, nachdem Sankt Benedikt und das Haus am Steinbach geschlossen haben
- Verbesserte Ganztagsschulangebote, wenn die Eltern länger arbeiten müssen
- Aktive und pragmatische Förderung von Mehrgenerationenlösungen z.B.: Einfamilienhäuser nur mit Einliegerwohnung, einfachere Aufstockung/Umbauten für Familien oder Senioren
- Förderung von Treffpunkten und Möglichkeiten zum Austausch und Hilfe untereinander in der Gemeinde, z.B. Kinderspielgruppen, Leihoma-/Leihopa-Austausch, Einkaufsunterstützung, Nachhilfe für Kinder, Unterstützung für Senioren im Umgang mit Computer und Handy, Hilfe bei Haus- und Gartenarbeit
In vielen Bereichen gibt es schon bewährte Ansätze, die wir weiter fördern sollten, und manches Neue sollte probiert werden. So können wir Schritt für Schritt die Lebensqualität im Dorf weiter entwickeln und die Gemeinschaft stärken.
Text: Anton Maurer, 2026
Mehr Sicherheit im Dorf: Zebrastreifen und Tempo 30
Die Sicherheit auf unseren Straßen ist für unser Dorf von zentraler Bedeutung – besonders für Kinder auf dem Schulweg, für Senioren, aber auch für alle anderen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Für die Nußdorfer Schüler wurden im Zuge der Straßensanierung zwei Querungshilfen geschaffen, die ihren Schulweg sicherer machen: in der Hauptstraße nahe dem Maibaum und in der Brannenburger Straße, wo die Verkehrsinsel außerdem die Geschwindigkeit senkt und die Achtsamkeit für andere Verkehrsteilnehmer innerorts erhöht. Dies ist ein erster Schritt zu mehr Sicherheit. Aber es gibt derzeit noch zwei Stellen, an denen es gefährlich ist, die Straße zu überqueren: In der Neubeuerer Straße an der Steinbachbrücke und in der Hauptstraße vor dem Schneiderwirt. Durch die Kurven ist dort die Sicht eingeschränkt. Im Jahr 2025 wurde die Straßenverkehrsordnung reformiert. Seitdem ist es für Kommunen deutlich einfacher, Zebrastreifen in Kombination mit Tempo 30 anzuordnen, wenn eine besondere Gefahrenlage besteht – etwa auf Schulwegen, an stark genutzten Querungen oder in der Nähe von Einrichtungen für ältere Menschen.
Tempo 30 sorgt für mehr Übersicht, kürzere Bremswege und erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer – zudem schont es die Anwohner und Umwelt, weil Lärm und Schadstoffe verringert werden. Nutzen wir gemeinsam diese neuen Möglichkeiten! Mit einer engagierten Initiative schaffen wir sichere Schulwege, mehr Lebensqualität und ein gutes Miteinander im Dorf.
Text: Frederik Wagner, 2026
Offenheit und Respekt in einer sich wandelnden Zeit
Die weltpolitische Lage, aber auch die Lage in Deutschland verändert sich. Wichtige Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden hinterfragt, der demografische Wandel nimmt zu und technologische Fortschritte wie die Künstliche Intelligenz eröffnen viele Möglichkeiten, erzeugen aber auch Ängste. Damit steht auch das soziale Miteinander vor neuen Herausforderungen. Gerade deshalb brauchen wir eine Gemeinschaft, die offen, respektvoll und solidarisch bleibt. Nur wenn wir einander zuhören, Unterschiede akzeptieren und gemeinsam nach Lösungen suchen, können wir unseren Zusammenhalt stärken und unser Dorfleben im Wandel der Zeit aktiv gestalten.
Text: Anton Maurer, 2026
Hauslandschaften
Im Norden Bayerns sind die Dörfer von Häusern mit Fachwerk geprägt, im Norden Oberbayerns von Häusern mit steilen Dächern ohne Dachvorstand, in Niederbayern ist die Landschaft durchsiedelt mit Vierseithöfen. Unsere Region prägen die Einfirsthöfe mit ihren mäßig steilen Dächern und einem großen Dachüberstand – dem Wetter nahe den Bergen oder im Gebirge geschuldet. Hauslandschaften nennt man diese verschiedenen Charaktere, die einem zeigen, wo man sich befindet. Sie tragen zur eigenen Identifikation bei. Die Gemeinde Nußdorf hat sich über die Bebauungspläne hinweg ein Regelwerk dafür gegeben, ihre Identifikation beizubehalten, indem sie ausgehend vom Bestand Formen, Typen und Maße festgelegt hat, die bei Bauten zu beachten sind: die Ortsgestaltungssatzung. Jemand, der bauen möchte, erhält
dadurch klare Spielregeln der Ortsgemeinschaft, in die er sich einfügen sollte. Die Verwirklichung des Einzelnen stört damit nicht die Identifikation mit dem
Ganzen. Wie würde sich sonst der Charakter unseres Dorfes ändern, wenn wir Dächer wie im Dachauer Land, andalusische Fincas oder kanadische Blockhütten zuließen?
Die Ortsgestaltungssatzung hilft, sich in einem Rahmen der Möglichkeiten zu bewegen, ohne dass das Dorf seinen Charakter verliert.
Text: Michaela Firmkäs, 2026
Wir haben einen Traum
Uns draamt, dass die Trinkwasserversorgung in öffentlicher Hand bleibt und niemals privatisiert wird.
Uns draamt, dass der Ort durch ein Fernwärmenetz versorgt wird und die Einzellösungen an Heizungen entfallen können.
Uns draamt, dass möglichst wenig Oberfläche versiegelt wird.
Uns draamt, dass wir unsere Landschaft und ihre Biotope entsprechend schützen.
Uns draamt, dass der motorisierte Straßenverkehr abnimmt und wir gefahrlos die Hauptstraßen überqueren können.
Uns draamt, dass wir wieder einen Laden für die Grundversorgung im Dorf haben.
Uns draamt, dass das Mühltal wieder durchgängig benutzbar ist.
Uns draamt, dass der Ort für alle Generationen lebenswert bleibt.
Uns draamt, dass wir aktiv, vorausschauend und demokratisch die Gemeindeangelegenheiten gestalten und Nußdorf auf diese Weise bereit für die Herausforderungen der Zukunft ist.
Gemeinsam für eine starke Nahversorgung
Ja, im Vergleich zu vielen anderen äquivalenten Dörfern, haben wir eine ganz gute Versorgung im Dorf: Metzger, Bäcker und viele Landwirte, die ihre Produkte in Hofläden anbieten. Der Weg nach Brannenburg in den Supermarkt ist machbar – wenn, ja, wenn man mobil ist. Nußdorf hat eine engagierte Dorfgemeinschaft, geprägt von Tradition und Zusammenhalt. Eine gute Nahversorgung ist das Herz eines lebendigen Dorfes. Sie sorgt dafür, dass das tägliche Leben einfach bleibt – für Jung
und Alt, für Familien, Berufstätige und Seniorinnen und Senioren gleichermaßen. Was aber in Nußdorf fehlt, ist ein Ort, an dem man alles Wichtige bekommt und sich gleichzeitig trifft. Ein Platz, der Einkauf, Begegnung und Gemeinschaft vereint. Ein moderner Dorfladen, der regionale Produkte heimischer Produzenten und Dinge des täglichen Bedarfs anbietet, vielleicht ergänzt durch ein Angebot von Handwerkskunst unserer heimischen Künstler. So bleibt die Wertschöpfung im Ort und in der Region, die Umwelt wird geschont und wir alle wissen, woher unsere Lebensmittel kommen. Wie so ein Dorfladen aussehen kann, zeigt ein Beispiel in Niederösterreich: Marktladen M&Ms Seitenstetten – So schmeckt NÖ (www.soschmecktnoe.at). Voraussetzung für die Realisierung eines Dorfladens ist der Wille, etwas aufzubauen, und ein geeignetes Ladenlokal. Ein möglicher Standort in Nußdorf fehlt bisher. Vielleicht findet sich aber nun ein Eigentümer, der Raum für einen solchen Dorfladen als Begegnungsort zur Verfügung stellen würde? Dann möge er sich bitte gleich mit uns oder der Gemeinde in Verbindung setzen! Die Vision einer Nahversorgung in Nußdorf vereint Tradition und Moderne. Sie schafft Lebensqualität, sichert die Attraktivität der Gemeinde und fördert das soziale Miteinander.
Text: Peter Staier, 2026
Fernwärme für Nußdorf
Für mich ist Fernwärme ein Herzenswunsch und ein großer Schritt auf dem Weg zur Energiewende. Öl und Gasheizungen werden über kurz oder lang aus unseren Technikräumen verschwinden. Die Wärmepumpe eignet sich vor allem für Neubauten und Gebäude mit hohen Effizienzstandards (gute Dämmung und optimalerweise Fußbodenheizung). Eine gemeindliche Nahversorgungszentrale in Form einer Hackschnitzelheizung könnte perspektivisch die Haushalte in der gesamten Gemeinde versorgen. Wenn Hackgut aus dem Ort oder der Region verwendet wird, entsteht so ein nachhaltiger Energiekreislauf. Für die Bürger entfallen teure Reparaturen und
Neuanschaffungen von eigenen Heizungen, hinsichtlich der Heizkosten besteht Planungssicherheit. Zahlreiche Gemeinden im In- und Ausland machen uns ein solches System vor.
Text: Sebastian Schropp, 2026
Anschrift
Parteifreie Nußdorfer
Barbara Schiedermair
Keltenweg 8
83131 Nußdorf
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